Sabine Rathmann-Schneider, Gruppe 9 MMF 2
Modul 1, Aufgabe 3
Meine Planung zum Unterrichtsprojekt mit Lernerblogs
Zielgruppe: Integrationskurs in Deutschland
Teilnehmer: 20 Teilnehmer zwischen ca. 20 und 60 Jahren aus 8 verschiedenen Nationen
mit unterschiedlichstem Bildungshintergrund
Niveau: A 2
Kursbuch: „Berliner Platz 2“, Lektion 19, Ü 12 – Projekt „Freizeitmöglichkeiten“
Thema: Blogprojekt
Lernziel: Landeskunde: Informationen finden und präsentieren
(mündlich und schriftlich)
Interkulturelles Lernen: Freizeitverhalten in Deutschland; Integrations-
möglichkeit in die deutsche Geselllschaft
Zeit: ca. 5 UE
Sozialform: Gruppenarbeit a 4 KT
Fertigkeiten : Leseverständnis , Schreiben und Sprechen (Fertigkeiten sind in der U-
Planung entsprechend gekennzeichnet)
zur Unterrichtssituation:
Zur allgemeinen Situation möchte ich vorab sagen, dass es vielen KT schwer fällt in Deutschland Kontakt zu bekommen. Mit diesem Projekt erhoffe ich mir, wenigstens einige Teilnehmer oder ihre Familienangehörigen für einen (Sport-) Verein begeistern zu können.
Die Kursteilnehmer (KT) haben eine äußerst unterschiedliche Lernprogression. Es gibt ca. 5 KT, die überhaupt schon an einem Computer gearbeitet haben, aber dann mit recht umfangreichen Erfahrungen. Die anderen KT haben noch keine Erfahrungen mit einem Computer oder gar dem WWW . Daher wird die Gr-Einteilung später auch gelenkt sein.
Vorbereitung
Zur Vorentlastung des Themas und Wiederholung des Wortschatzes haben die KT bereits im Arbeitsbuchteil von „Berliner Platz 2“ auf S. 200 die Übung „Informationen finden“ anhand des Veranstaltungskalenders der Stadt Verden.
Weiterhin: kurzes Plenumsgespräch „Was tun Sie in Ihrer Freizeit?“ bzw. „Was würden Sie gerne tun?“
Durchführung
Es gibt zunächst einen Lehrer-Blog, auf dem ich ein fiktives Beispiel gebe und die Aufgaben (analog zur Übung im Buch) stelle. Die KT entwickeln dann einen Lerner-Blog.
Das ist Frau Olga Matwijow, 34 Jahre alt. Sie lebt seit 5 Jahren in Deutschland. Im Reitverein ihres Wohnortes kann sie zwei Mal pro Woche reiten. Sie mag Pferde sehr. Sie bezahlt nur 4 Euro pro Stunde. Normalerweiser kostet eine Stunde 10 Euro, aber Frau Matwijow hilft noch bei den Arbeiten im Stall und bekommt das Reiten dann günstiger und manchmal auch kostenlos. Das findet sie sehr gut. Natürlich! Aber ihre Freizeitaktivität hat einen weiteren Vorteil: Frau Matwijow hat viele (deutsche) Freunde gefunden, die ihre Pferdebegeisterung teilen.
Quelle: www.araberseite.de
Liebe Kursteilnehmer,
Mit Ihrer 3er-Gruppe beantworten Sie bitte die Aufgaben. Sie können dabei im Internet recherchieren oder auch das Material (Branchenbuch, Veranstaltungskalender, Programm der Volkshochschule etc. ) benutzen. Die Antworten sollen Sie (nur) im Internet präsentieren und zwar auf einer Seite, die sich BLOG nennt. Dazu machen Sie Folgendes:
Hier werden die Gruppen angeleitet Ihren Blog einzurichten. Idealerweise liest ein KT, der zweite schreibt und der 3. kontrolliert und hilft. Hilfestellung durch den Lehrer.
Bitte schreiben Sie mir Ihren Blog-Namen an meine E-Mail-Adresse ……..
Jetzt kommen Ihre Aufgaben:
1. Wo trifft man viele Menschen in ….?
2. Wo kann man Picknick machen / grillen?
3. Wo kann man Sport machen? Welchen?
etc.
Tipp: Wenn Sie schreiben, achten Sie nicht so sehr auf die richtige Schreibweise. Bevor die anderen KT Ihren Blog lesen, werde ich Ihnen auf Ihrem Blog einen Kommentar schreiben und mögliche Fehler korrigieren. – Also Viel Spaß!
Beim Einfügen von Links und Bildern steht der Lehrer natürlich zur Seite!
Präsentation
Die Aufgabenstellung lautet:
„Sehen Sie sich den Blog der Gruppe X an. Berichten Sie der Gruppe, welche Möglichkeiten Sie auf ihrem Blog gefunden haben. Dann umgekehrt.
Drucken Sie Ihr Ergebnis vier Mal aus und geben Sie den anderen Gruppen einen Ausdruck.
Weiterarbeit
Freiwillig können KT einen Blog zu Hause einrichten, auf dem sie ihre persönlichen Freizeitgestaltungen präsentieren oder auch eine Fantasie-Freizeitgestaltung erzeugen. Die Ergebnisse werde ich kommentieren.
Fazit
Ich bin überzeugt, dass das Thema für viele KT sehr motivierend sein wird. Bei einigen KT halte ich eine Weiterarbeit mit BLOGS durchaus für realistisch und werde diese auch weiter anregen.
Ein weiteres positives Argument für dieses Projekt ist, dass die KT aus ihrer (manchmal sehr starren) Welt herausgerissen werden und sich mit neuen Dingen für die Freizeit beschäftigen. Einige KT werden sich hoffentlich für eine sinnvolle Beschäftigung in ihrer Freizeit entscheiden und somit dann Kontakt zu Menschen ihrer „Wahlheimat“ bekommen.
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Mirjam Blazevic Samstag, 12 April 2008, 22:43 |
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Liebe Sabine, |